Was soll man mit halben Trainingspositionen machen, wenn man kurz davor steht, sein Trainingskonzept umzustellen? Man nutzt sie am besten zum Traden. …
Als ich begann, ab und zu Spieler, die kurz vor einem Skillsprung stehen, auf einer halben Trainingsposition (in meinem Fall die Außenverteidiger) zu trainieren und möglichst schnell zu verkaufen, war ich mir nicht sicher, ob sich das finanziell nun auch lohnen kann.
Mittlerweile steht für mit fest: Es kann! Klar, es ist ein Zubrot und man braucht etwas Glück beim Verkauf. Aber mit den richtigen Kandidaten kann das schon was werden. Mein Beuteschenma: 17 jährige, die in Flügelspiel auf passabel und kurz vor einem Sprung auf gut stehen. Meistens hat das ganz gut geklappt: nach 1-2 Wochen stiegen die Jungs auch tatsächlich und brachten mal mehr, mal weniger Gewinn.
Ein Beispiel für einen guten Gewinn:
Fredl Regehr:
| 21.04.2008 (9/35) | FC Thunfisch – D | Kickers Sulzbach | 200 000 € | 490 | |
| 15.04.2008 (8/35) | Fc Bligg Blizo | FC Thunfisch – D | 27 000 € | 450 |
Da war natürlich ziemliches Glük bei, aber zur Zeit ist es halt gar nicht unwahrscheinlich, dass für 17 jährige gute Spieler mit etwas B Skill eine Menge ausgegeben wird. Klar, es läuft nicht immer so klasse. Ein Beispiel für einen „normalen“ Trade hätte ich auch. Der Junge hatte einfach nur FS passabel ohne nennenswerte B Skills:
Rafał Dzierzęcki
| Datum | von | an | Transfersumme | damaliger TSI | |
| 28.04.2008 (10/35) | FC Thunfisch – D | KRP Ostrołęka | 47 652 € | 460 | |
| 15.04.2008 (8/35) | GKS Bełchatów. | FC Thunfisch – D | 1 000 € | 370 |
Zwei Wochen halbes Training, billig im Einkauf und trotz fehlender B Skills noch ganz nett weg gegangen.
Fazit: zur Überbrückung kann das Traden eine nette Sache sein, wenn man genug Zeit hat, den TM etwas zu durchsuchen. Bis zum Saisonende werde ich mir dise Zeit aber nehmen, denn es lohnt sich durchaus…